Über uns / Geschichte
Fast 400 Jahre
auf einem Fleck.
Was als Schuhmacher-Anwesen begann, ist heute eine der bekanntesten Metzgereien im Landkreis Rosenheim.
1626
Ein Anwesen in Bad Aibling –
und seine Geschichte.
Das Grundstück an der Kirchstraße in Bad Aibling taucht erstmals 1626 in den Aufzeichnungen auf. Was als Schuhmacher-Hauswesen der Familie Zehetmayr begann, wurde im Laufe der Jahrhunderte zum Wirtshaus, zur Metzgerei, und schließlich zur Heimat der Familie Hausberger.
Die Geschichte dieses Ortes ist auch ein Stück Stadtgeschichte Bad Aiblings – mit französischen Soldaten, Trachtenvereinen und handwerklicher Tradition, die bis heute lebt.
1626–
heute
heute
Fast vier Jahrhunderte Ortsgeschichte. Fünf Familiennamen. Eine Tradition: ehrliches Handwerk und persönliche Verantwortung für das, was auf den Tisch kommt.
Die Chronik
Zehetmayr · Das Schuhmacher-Anwesen
1626
Das Anwesen gehört dem Schuhmacher Simon Zehetmayr. Ein Vorgänger namens Hans gab dem Hof wohl den Beinamen »Hanslschuster«.
1701
Das Anwesen geht auf Joseph Zehetmayr, Schuhmacher, über.
1780–88
Laut zwei Übergabebriefen umfasst das Anwesen ein Wohnhaus mit Gärtchen (ca. 852 m²), Wiesen (ca. 2.998 m²) und eigengründige Äcker von fast 24.500 m².
1800
Der Kaufbrief verzeichnet das Anwesen als »ludeigen« – freies Eigentum ohne Grundlast.
1801
Beim Schuhmacher Zehetmayr müssen 142 französische Soldaten versorgt werden.
1807
Leonhard Zehetmayr erscheint in der Musterungsliste.
1826
Der Schuhmacher Josef Zehetmayr und seine Frau Katharina, geb. Katzmayr, übernehmen das Anwesen.
1859
Der Besitz geht auf eine Erbengemeinschaft aus dem Witwer Josef Zehetmayr und seinen Kindern Josef und Maria über.
»Für alle, die echten Geschmack und ehrliches Handwerk schätzen.«
Stiefelwirt · Wirtshaus und Metzgerei
1863
Per Teilungsvertrag wird Josef Zehetmaier Alleineigentümer des Wirtshauses und der Metzgerei »Stiefelwirt«. Das Anwesen umfasst Wohnhaus, Keller, Stall, Stadel und Wagenremise auf 545 m².
1864
Josef Zehetmaier heiratet Antonie Atzenbäck, Metzgerstochter aus Neumarkt.
1879
Der Stiefelwirt lädt öffentlich zum Taubenmarkt – fester Teil des gesellschaftlichen Lebens in Aibling.
1891
Im Stiefelwirt wird der Gebirgstracht-Verein Aibling gegründet – heute bekannt als Edelweiss Aibling e.V.
1906
Witwe Antonie Zehetmaier tritt gemeinsam mit ihren Kindern Josef und Elise die Erbfolge an.
1919
Sohn Josef Zehetmaier wird Alleineigentümer der Gaststätte. Den übrigen Besitz erwirbt Georg Loidl, Pächter der Maxlrainer Bierhallen.
Loidl · Eine neue Familie übernimmt
1920
Georg und Maria Loidl übernehmen Gastwirtschaft und Metzgerei des Stiefelwirtanwesens. Das Anwesen umfasst nun auch Wirtsgarten, Schlachthaus und Pumpbrunnen.
Folgejahre
Paul und Maria Loidl, geb. Schöpfer, führen den Betrieb weiter.
1960–70er
Das Anwesen beherbergt wechselnde Gewerbetreibende: einen Schnitzer, ein Herrenmodegeschäft, ein Kerzengeschäft und kurzzeitig das Büro der Caritas unter Jakob Liegl.
Hausberger · Die Metzgerei
1976
Metzgermeister Alfons Hausberger und seine Frau Rosa, geb. Galleneder, übernehmen das Anwesen in Erbpacht von Maria Loidl und eröffnen die »Metzgerei Alfons Hausberger« mit Ladengeschäft.
1999
Übergabe an den jüngeren Sohn Anton Hausberger, verheiratet mit Ingrid, geb. Schindler. Der Betrieb trägt seitdem den Namen »Metzgerei Anton Hausberger«.
Heute
Das Anwesen in Bad Aibling ist Wohn- und Geschäftshaus der Familie Hausberger – mit hausgemachten Spezialitäten und Catering für Feiern von 20 bis 2.000 Personen. Tradition seit fast 400 Jahren. Übernahme von Metzgermeister Sebastian Antretter, der das tradionelle Metzgerhandwerk mit Know How und Qualität forführt.
